Tour 45 a - Benin / Burkina Faso / Mali – Der südliche Sahel
Voudou-Festival in
Ouidah 2010
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Eine Reise zum Voodoo Festival in Ouidah. In die Tierwelt
Westafrikas, den Pendjari Nationalpark / Benin und in zwei große
Naturreservate in Burkina Faso.
Der südliche Sahel, im Gegensatz zu den berühmten Sehenswürdigkeiten des
Nordsahels, ist kaum bekannt. Zu Unrecht - und für den Besucher ein
Glück. Vom Tourismus nur wenig berührte Landschaften, eine reiche Kultur
und die faszinierende Tierwelt zeichnen diese ungewöhnliche Reise aus.
Unsere Route und Highlights
Benin
Tag 1
- Anreise nach Cotonou (meist in den frühen Abendstunden (Royal
Air Maroc nach Mitternacht). Unser Camp liegt an einer schönen
Hotelanlage außerhalb der Stadt, direkt am Strand.
Tag 2
- Vormittags: Wir gehen unsere Reise gemütlich an. Gemeinsames
Besprechen des Reiseverlaufes, Stranderkundigungen, Baden im Pool.
- Nachmittags Weiterfahrt durch einen 40 km langen Palmenwald
entlang des Strandes nach Ouidah. Wir campen nahe eines Hotels
direkt am Meer. Zu den historischen Gedenkstätten („Porte de
Non-Retour“ und „Route des Esclaves“) und dem Ort der morgigen
Festlichkeiten sind es nur wenige Minuten. Hier kommen wir am
Vorabend des berühmten Voodoo – Festivals an.
Tag 3
- Voodoo – Festival in Ouidah! Benin – ist die Wiege des Voodoo
Kultes. Hier - als einzigem Land der Welt – gilt Voodoo als
Staatsreligion. Alljährlich am 10. Januar findet hier das
berühmteste Fest des Voodoo – Kultes statt. Einen ganzen Tag haben
wir Teil an den Feiern, den Tänzen, den Riten…! Ein Erlebnis der
ganz besonderen Art!
Tag 4
- Vormittags: Eine Fahrt mit der Motorbarkasse nach Ganvie, einem
Pfahldorf mit 30.000 Einwohnern im See Nokoué, nahe Cotonou.
Ausführliche Rundfahrt durch dieses „Venedig“ Afrika’s.
- Nachmittags Weiterfahrt nach Dassa. Besichtigung der dortigen
Grottenkirche. Ein kleines „Lourdes“ in Afrika. Einmal im Jahr wird
dieser Ort zum Treffpunkt christlicher Wallfahrten aus ganz
Westafrika. Camp in einer kleinen Hotelanlage.
- Gemeinsames Abendessen im Hotel
Tag 5
- Vorbei an den Bergen von Savalou. Wir kommen in die
Trockensavanne, dem Baumwollanbaugebiet des Benin. Nahe der Grenze
zu Togo erreichen wir das große Marktzentrum Djougou.
- Abseits der Teerstraße nach Natitingou besichtigen wir Taneka
Koko.(=„unter dem Felsen“) ein kleines animistisches Dorf im
Nordwesten Benins. Was uns das Voodoo Festival in Ouidah im Großen
zeigte, sehen wir hier im Kleinen – gelebter Voodoo Kult. Camp nahe
des Dorfes – wenn wir die Genehmigung des Dorfobersten erhalten.
Tag 6
- Natitingou, Angenehme, kleine Stadt und Ausgangspunkt ins Land
der Sombas. Wir fahren in Richtung der togolesischen Grenze. Dort in
den Dörfern treffen wir auf die „Tata Sombas“, festungsähnliche
Rundbauten, die Schutz vor Sklavenjägern und wilden Tieren gaben.
- Camp an den Wasserfällen von Tanougou. Zwei Minuten von den
Fällen entfernt an einer kleinen Auberge. Wunderbare Badegelegenheit
in einem riesigen Naturpool direkt unterhalb der Fälle.
- Gemeinsames Abendessen im Restaurant der Auberge
Tag 7 - 8
- Pendjari Nationalpark. Nach der Restrukturierung des Parks der
artenreichste Nationalpark in Westafrika. Löwen, Elefanten,
Antilopen, Büffel, Hippos … Zwei Tage besichtigen wir den Park. Die
Tiere sind hier viel scheuer als in den meisten Parks Süd- und
Ostafrikas. Der Park ist viel ursprünglicher und die wenigen
Touristen kommen sich nicht in die Quere.
- Wir campen eine Nacht an sicherer Stelle mitten im Park.
Burkina Faso
Die nächsten Tage reisen wir überwiegend auf Pisten nahe der Grenzen
zu Togo und Ghana. Entlang unserer Route liegen kleine Naturreservate
und Nationalparks.
Tag 9
- Wir verlassen Pendjari. Kurz hinter dem Park, bei Porga,
überqueren wir die Grenze nach Burkina Faso. Auf kleinen Pisten,
über die Orte Pama und Sanga, vorbei an wenigen einsamen Krals
gelangen wir bis hinter Bitou.. Bushcamp
Tag 10
- Tiébélé. Besuch des königlichen Hofes der Kassena mit seinen
kunstvollen Wohnburgen. Ein Führer wird uns über die Kultur und
Geschichte der Kassena aufklären und uns seine Heimat zeigen. Wir
campieren an einer schönen kleinen Anlage im landestypischen Stil
aus Lehm erbaut.
- Gemeinsames Abendessen im Restaurant unserer Unterkunft
Tag 11
- Hinter Po erreichen wir die „Ranch de Nazinga“. Ein offenes
100.000 Hektar großes, geschütztes Areal. Mehrere hundert Elefanten,
Büffel, Affen, zahllose Antilopen, Krokodile und viele andere
Tierarten leben hier. Besichtigung des Parks.
- Bushcamp.
Tag 12 - 13
- In Leo, Hauptstadt der Provinz Sissili, besuchen wir den
sehenswerten Markt. Vor allem der Kunsthandwerkermarkt gilt unter
Kennern als einer der besten in Westafrika.
- Nahe Boromo liegt der Nationalpark „Deux Balés“, unser nächstes
Ziel. Wir campieren oberhalb einer Flussschleife. Hierher kommen in
den frühen Morgen- und Abendstunden Elefanten zum Baden. Ein
faszinierendes Schauspiel. Das einfache, aber gemütliche Campement
verbreitet eine angenehme, urafrikanische Atmosphäre.
- Vor Bobo Dioulasso Abstecher ins nahe „Falaise von Boradougou“.
Beeindruckend: Seine bizarren Felsformationen und heiligen Grotten.
- Koro, malerisches Bergdorf, eingebettet zwischen Granitfelsen.
- Ankunft in Bobo - Dioulasso am Abend.
Tag 14
- Ein interessanter Tag in Bobo Dialasso. Beispielsweise: Das
Museum Provincial Houet zeigt Kunst und Kultur. Die alte Moschee von
Dioulassoba (erbaut 1894), der alte Stadtteil Kibidoue, das
Töpfer-Viertel, der Bahnhof im Kolonialstil, der lebhafte Markt.
Oder Sie genießen ein paar angenehme Stunden im L’Auberge, einem
schönen Hotel im Kolonialstil, Swimmingpool, französische Küche zu
erschwinglichen Preisen.
Tag 15
- Durch das landschaftlich eindrucksvolle „Falaise de Banfora“ zu
den Wasserfällen von Karfiguela. Hier wurde ein Tarzanfilm gedreht.
Zahlreiche Badegelegenheiten und die wunderbare bergige Landschaft,
die zu Wanderungen geradezu einlädt. Buschcamp nahe der Fälle.
Tag 16
- Unser Brückentag. Bei Reisen, speziell in Afrika, kann es immer wieder zu unvorhersehbaren
Verzögerungen kommen. Straßen, die bei der letzten Reise noch gut zu
befahren waren, sind in sehr schlechtem Zustand, lange Wartezeiten
an Grenzen oder Fähren. Ein nötiger Arztbesuch eines Teilnehmers,
technische Pannen etc. Um trotzdem das ganze Programm ohne
Zeitstress durchführen zu können wurde ein Reisetag als Puffertag
ausgelegt. Wird dieser nicht benötigt so werden wir ihn gegen
Reiseende sinnvoll nutzen.
Mali
Tag 17
- Bei Koloko Grenzübertritt nach Mali. Die „Chutes de Farako“.
Unser Camp für die Nacht. Kleine Wasserfälle, Baden wie im
Whirlpool, besonders bei Tagestemperaturen von ca. 35°Celsius!
Tag 18
- Nachmittags Ankunft in Bamako, der Hauptstadt von Mali und der
größten Metropole des Sahels Wir campen in einer Hotelanlage mit
Swimmingpool, wunderbar gelegen an den Ufern des Nigers.
Tag 19
- Vormittags Stadtbesichtigung. Ein lokaler Führer zeigt Ihnen die
interessantesten Plätze und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besuch des
Nationalmuseums und des Kunst- und Handwerkerzentrums
Teilnehmer, die die Stadt schon kennen oder nicht besuchen wollen,
bieten wir eine Pirogentour auf dem Niger an. Das Leben am Fluss
mitten in einer Millionenstadt – eine bezaubernde Sicht auf die
Stadt aus ganz anderer Perspektive.
- Gemeinsames Abendessen auf der Terrasse des Restaurants direkt
am Nigerufer.
- Abends / nachts Rückflug nach Europa.
Reiseinformationen
Nach Buchung der Reise erhalten Sie von uns ausführliche
Reiseinformationen über Vorbereitung, Ausrüstung, Visa,
Gesundheitsvorsorge und Treffpunkt.
Wir sind bereits zwei Tage vor Beginn der Reise, sowie noch zwei Tage
nach Ende der Reise am Start- bzw. Zielort. Sie können also Ihren An-
und Abreisetermin individuell wählen
Bitte teilen Sie uns frühzeitig Ihren Ankunftstermin mit, wir – oder
ein zuverlässiger Taxiservice - holen Sie am Flughafen ab (ca. € 10
,--).
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Reisedauer |
19 Tage (incl. An- und
Abreisetag) |
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Reisepreis |
€ 1.090,-- |
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Termin |
Freitag, 08.01.2010 - Dienstag,
26.01.2010 |
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Klima |
Trockenzeit |
Temperaturen
tags |
20°C / 35°C |
Temperaturen
nachts |
15°C / 20°C |
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Visum |
Benin: ja, vor Abreise
besorgen
Burkina Faso: ja, vor Abreise besorgen oder
direkt an der Grenze erhältlich
Mali: ja, vor Abreise
besorgen oder direkt an der Grenze |
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Flug |
Gabelflug: Hinflug: nach Cotonou /
Benin
Rückflug: von Bamako / Mali |
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Fluggesellschaften |
Air France, Royal Air Maroc, Pointe
Afrique (ab/an Paris) u.a. |
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Übernachtung |
Campingplätze + Hotelcamping 70%
Buschcamping 30% |
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Distanz |
2.100 Kilometer, davon 70 % gute
Teerstraße, 30 % Piste |
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Der Reispreis schließt ein:
- Alle Campinggebühren
- Fahrt in Motorbakasse nach Ganvie
- Zutritt zu den Wasserfällen von Tanougou
- Sombaland. Dorfbesichtigungsgebühr
- Eintritt Pendjari Nationalpark
- Tiébélé. Besuch des königlichen Hofes und Stadtführung
- Eintritt des Schutzgebiete der Ranch von Nazinga
- Eintritt Tierreservat bei Boromo
- Dorfbesichtigungsgebühr Boradougou und Koro
- Eintritt ins Schutzreservat der Wasserfälle von Karfiguela
- Stadtbesichtigung Bamako oder Pirogenfahrt auf dem Niger
- 12 x 3 Mahlzeiten pro Tag, davon 4 x Essen in Restaurants (Dassa,
Tanougou, Tiébélé, Bamako)
- 7 x 2 Mahlzeiten. An den Tagen, an denen nur zwei Mahlzeiten aus
der Bordküche vorgesehen sind, können Sie sich gerne aus den
Vorräten in unserem Fahrzeug (Wurst, Käse, Fisch, Tomaten etc) einen
Imbiss zubereiten.
Nicht eingeschlossen:
- Flüge
- Taxigebühren
- Fotografiergebühren
- Fakultative Unternehmungen
- Getränke (Softdrinks / alkohol. Getränke)
- Visagebühren
- Trinkgelder (für Guides)
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