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Tour 51-2010

Tour 51 - Angola - der Süden

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Wir arbeiten mit einer angolanischen Reiseagentur zusammen, die uns bei der Visabeschaffung behilflich ist. Trotzdem ist die Visabeschaffung für Angola kompliziert und zeitaufwendig.

Aus diesen Gründen müssen wir bei dieser Tour einen Anmeldeschluß bis zum 15.04.2010 festlegen.

Für Interessenten aus Österreich und der Schweiz: Bei der angolanischen Botschaft In Deutschland dauert die Visabeschaffung über zwei Monate. In anderen Ländern kann es möglich sein, dass Visa erheblich schneller bewilligt werden. Sollten Sie nach dem offiziellen Anmeldeschluss die Reise buchen, erkundigen Sie sich bitte vorher bei „Ihrer“ Angola Botschaft über die Dauer der zu erwartenden Beschaffungsdauer.

 

Reisen nach Angola? Für den Europäer ist das immer noch eine Reise in ein vom Krieg zerstörtes Land. Minen verseucht, mangelhafte Versorgung, ohne jegliche Infrastruktur. Eine Reise, die man besser sein lässt. - Die aktuelle Wirklichkeit sieht anders aus.

Für Südafrikaner ist Angola mit weitaus weniger Ängsten behaftet. Für sie ist es schlicht eine abenteuerliche Reise in ein faszinierendes Land. Südafrikanische 4x4-Clubs organisieren schon seit Jahren für Ihre Mitglieder Touren durch den Südwesten des Landes. Und sehr beliebt sind Angeltrips an die extrem fischreiche Atlantikküste.

Angola unternimmt riesige Anstrengungen, den Jahrzehnte langen Bürgerkrieg vergessen zu machen und Anschluss ans 21. Jahrhundert zu finden. 450 000 Chinesen sind gerade dabei, mit modernster Technik das Straßennetz von Grund auf zu sanieren. Das Projekt geht über mehrere Jahre und soll die wichtigen Verkehrsachsen in Nord - Süd sowie West - Ost Richtung asphaltieren.

Trotz allem, Angola wird noch auf viele Jahre ein schwierig zu bereisendes Land sein. Wer hier unterwegs ist, muss auch bereit sein Unannehmlichkeiten in Kauf zunehmen. Änderungen der Route als auch in der Zeitplanung können nicht ausgeschlossen werden.

Dafür wird eine Reise durch ein wunderschönes noch kaum entdecktes Land geboten, ursprünglich und abenteuerlich. Gerade die Landbevölkerung und ihre unterschiedlichen Volksstämme sind vom Tourismus noch nahezu unentdeckt. Umso bezaubernder und neugieriger das gegenseitige Kennenlernen.

 

Unsere Route und die Highlights: 

Tag 1

  • Ankunft in Windhoek. Nachmittags können Reisende, die bereits frühzeitig eintreffen, die Zeit zu einem Stadtbummel nutzen. Es sind nur 10 Minuten ins Stadtzentrum (mit dem Taxi oder dem campeigenen
    Shuttle-Bus).

Tag 2

  • Bei unserer Ausfahrt aus Windhoek halten wir noch mal für kurze Zeit an einem Einkaufscenter, um letzte Einkäufe oder Geldwechsel tätigen zu können.
  • Fahrt über Otjiwarongo und Outjo auf eine schöne Gästefarm.

Tag 3

  • Wir besichtigen den mythenumrankten Lake Otjikoto.
  • Vorbei an der westlichen Grenze des Etosha Nationalparks fahren wir ins Ovamboland bis kurz vor die angolanische Grenze.
  • Wir besichtigen das Nakambale Museum Restcamp in der Nähe von Ondangwa. Auf dem Gelände dieser historischen Missionsstation campieren wir.

Tag 4 - 5

  • Grenzübergang nach Angola (2-3 Stunden).
  • Wir erreichen Ondjiva. Im Krieg nahezu dem Erdboden gleichgemacht, ist sie mit enormem Aufwand zu einer modernen Bilderbuchstadt wieder aufgebaut worden.
  • Über Xangango und Cahama werden wir bis kurz vor Lubango reisen. Beide Nächte campen wir im Busch, nahe vereinzelt liegender Gehöfte. Die erste Gelegenheit mit den einheimischen Bauern und Hirten in Kontakt zu kommen.

Tag 6

  • Lubango. Bei einem Stadtbummel kann man die hervorragend restaurierten Gebäude aus portugiesischer Zeit bestaunen.
  • Besuch der Christusstatue - ein Geschenk der brasilianischen Regierung. Vom Kopf der begehbaren Statue,
    300 Meter über der Stadt, genießt man einen phantastischen Blick.
  • 20 km außerhalb von Lubango liegt das Tunda Valde (2500 m), ein Massiv vulkanischen Ursprungs. Hier glaubt man dem Himmel nahe zu sein. Wasserfälle laden zum Baden. ein. Ein Idyll zum Campen.

Tag 7 - 9

  • Weiterfahrt in Richtung Benguela durch die bergige Landschaft der Serra do Chilengue. Auf diesem Streckenabschnitt müssen wir noch mit sehr schlechter Piste rechnen. Die Straßenbauarbeiten werden bis 2010 noch nicht abgeschlossen sein.
  • Wir passieren die Orte Quilengues, Chongoroi und Catengue. Am Nachmittag des achten Reisetages werden wir in Benguela ankommen. Die Nacht werden wir in einem Hotel verbringen. Je nach Kategorie ist mit Kosten von ca.
    50 - 90 US$ zu rechnen.
  • Benguela, hat großstädtisches Flair, eine sehr schöne Strandpromenade und viel Sehenswertes aus ihrer
    400-jährigen Geschichte zu bieten. Ein Museum, das Sklavenhaus, eine Oper .... Die Stadt hat schwer unter dem langen Bürgerkrieg gelitten. Viel Geld wird investiert, um sie zum früheren Glanz zurückzuführen.
  • Wir bleiben einen Tag und eine Nacht in der Stadt. Zeit genug, um eine Großstadt in Angola zu Fuß zu erkunden.
  • Am Nachmittag des zweiten Tages werden wir zu den Stränden von "Baya Azul" ("Blaue Bucht") weiterfahren. Dort campen wir.

Tag 10 - 13

  • Dombe Grande. Ein belebter Markt, Obst und Gemüse, Fleisch, Brot und Bier werden geboten. Hier können wir uns nochmals mit allem Nötigen für die folgende Etappe versorgen, denn die Piste nach Lucira kann extrem schwierig werden, je nachdem, was die letzte Regenzeit aus der Bergpiste gemacht hat. Vereinzelt trifft man auf Rinder. Hirten sind nicht zu sehen. Faszinierend karg und lebensfeindlich die Landschaft. Wrackteile alter LKWs zeugen aber davon, dass diese Straße vormals gut ausgebaut war. Während des Bürgerkrieges galt diese Route als einzig sichere Strecke, die den Norden mit dem Süden verband.
  • Lucira. Ein kleines Fischerstädtchen, in dem die Zeit schon vor langem stehengeblieben ist. Hier bleiben wir einige Zeit, um das gemächliche Treiben in diesem Fischerstädchen zu beobachten und daran teilzunehmen.
  • Die Küste entlang fahren wir weiter über Bentiaba nach Namibe. In Namibe, der blitzsauberen Hafenstadt mit seinen alten Bauten aus portugiesischer Zeit, können wir unsere Vorräte an Trinkwasser, Treibstoff und frischen Lebensmitteln erneuern. Die Stadt ist unbedingt einen Besuch wert.
  • Wir campen in der Nähe der Stadt.

Tag 14

  • Wir erreichen den grandiosen Leba Pass, der sich in zahlreichen Serpentinen bis auf knapp 2000 m den Berg hochschlängelt.
  • In der Nähe von Huila werden wir campen.

Tag 15 - 16

  • Weiterfahrt in Richtung Süden. In Cahama verlassen wir die Hauptstrecke. Auf einer nunmehr kaum befahrenen Piste durch Busch- und Baumsavanne passieren wir Otchinjau. Einsam liegen wenige Dörfer mit freundlichen Bewohnern an unserer Route. Afrika pur. Die Tribes der Cambwe und Himba, Makohona, Mndimba und Mutwe
    - Namen, die nicht gehört - leben hier in friedlicher Nachbarschaft.
  • Buschcamp

Tag 17

  • Chitado, die letzte Ortschaft in Angola, zeigt noch immer Spuren des Bürgerkrieges.
  • Kurz vor der Grenze erreichen wir den Kunene, und dann sind wir schon am Grenzposten. Die Formalitäten  auf angolanischer Seite gehen mal freundlich und flott, mal zäh und langwierig.
  • In Namibia erwartet uns wieder guter Teer. Über die Stadt Oshikati, die größte im Ovamboland, gelangen wir zum Etosha Park.
  • Camp auf einem schönen Platz nahe des Parks.

Tag 18

  • Der Etosha Park. Der berühmteste Park Namibias mit seiner grandiosen Tierwelt. Schon früh sind wir unterwegs um Tiere zu beobachten. Heute beschränken wir uns auf den Ostteil des Parks.
  • Camp wie tags zuvor.

Tag 19

  • Nach Abbruch unseres Zeltlagers begeben wir uns auf die Durchquerung des Parks. Von unseren hohen Sitzplätzen aus haben wir eine grandiose Sicht auf beide Seiten. Riesige Springbock- und Zebraherden, Gnus, Kudus, Kuhantilopen, Elefanten, Giraffen und und und ..... gegen Spätnachmittag haben wir gute Chancen auf Löwen zu treffen. Kurz vor Schließung der Parktore verlassen wir ihn und campen auf einem nahen Etosha Safari Camp.
  • Gemeinsames Essen im Restaurant unseres Camps.

Tag 20

  • Rückfahrt nach Windhoek.

Tag 21

  • Windhoek, Abschied von Afrika, Rückreisetag

 

Übersicht und kompakte Reiseinformationen:

 

Wir sind bereits zwei Tage vor Beginn der Reise und zwei Tage nach Ende der Reise am Start- bzw. Zielort. Sie können also Ihren An- und Abreisetermin individuell wählen.

 

Reisedauer 21 Tage (incl. An- und Abreisetag)
Mindestteilnehmer: 5 Personen
Reisepreis € 1.320,--
Termin Fr. 02 / 07 / 2010 – Do. 22 / 07 / 2010
Klima trocken, tagsüber bis 35°C,
nachts bis unter 10°C
Visum Namibia: nein, für D / A / CH / F / B / NL u.a.
Angola: ja
Flug Hin/Rückflug ab/an Windhoek / Namibia
Nachtlager Campingplätze 30%,
Bushcamping 70%
Distanz 3500 km

 

Unsere Leistungen:

  • Alle Campinggebühren
  • Eintrittsgebühren Etosha Nationalpark
  • Alle Eintrittsgebühren an kostenpflichtigen, touristischen Sehenswürdigkeiten
  • Alle begleiteten Führungen
  • Abendbuffet im Etosha Safari Camp
  • 17 x 3 Mahlzeiten pro Tag
  • 4 x 2 Mahlzeiten pro Tag (Frühstück / und Mittag- oder Abendessen)

Nicht eingeschlossen:

  • Flug
  • Visagebühren
  • Hotel in Benguela 50US$ - 90US$,  je nach Kategorie
  • Taxigebühren
  • Fakultative Unternehmungen
  • Getränke (Softdrinks / alkohol.Getränke)
  • Restaurantbesuche

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