Tour 50 - Angola - von Nord nach Süd (DR Kongo - Angola - Namibia)
 |
Klicken Sie auf die nebenstehende
Karte, um diese zu vergrößern und ggf. für Ihre Unterlagen
auszudrucken. |
Wir arbeiten mit einer
angolanischen Reiseagentur zusammen, die uns bei der Visabeschaffung
behilflich ist. Trotzdem ist die Visabeschaffung für Angola kompliziert
und zeitaufwendig.
Aus
diesen Gründen müssen wir bei dieser Tour einen Anmeldeschluß bis zum
01.05.2011 festlegen.
Reisen nach Angola? Für den Europäer ist das immer noch eine Reise in
ein vom Krieg zerstörtes Land. Minen verseucht, mangelhafte Versorgung,
ohne jegliche Infrastruktur. Eine Reise, die man besser sein lässt. So
weit - so falsch. Das mag noch für unsere ersten Reisen (seit 2004)
gegolten haben.
Seitdem hat Angola riesige Anstrengungen unternommen, den Jahrzehnte
langen Bürgerkrieg vergessen zu machen und Anschluß ans 21. Jahrhundert
zu finden.
450 000 Chinesen sind gerade dabei, mit modernster Technik das
Straßennetz von Grund auf zu sanieren. Das Projekt geht über mehrere
Jahre und soll die wichtigen Verkehrsachsen in Nord - Süd sowie West -
Ost Richtung asphaltieren.
Trotz allem, Angola wird noch auf viele Jahre ein schwierig zu
bereisendes Land sein. Wer hier unterwegs ist, muß auch bereit sein
Unannehmlichkeiten in Kauf zunehmen. Speziell bei dieser Reise können
die Tagesetappen und Camps variieren, bedingt durch die Baumaßnahmen.
Dafür wird eine Reise durch ein wunderschönes noch kaum entdecktes
Land geboten, ursprünglich und abenteuerlich. Gerade die Landbevölkerung
und ihre unterschiedlichen Volksstämme sind vom Tourismus noch nahezu
unentdeckt.
Um so bezaubernder und neugieriger das gegenseitige
Kennenlernen.
Unsere Route und Highlights
Kongo
Tag 1
- Ankunft in Kinshasa. Diese Stadt (7 - 8 Mio Einwohner) bietet
alles was man von einer afrikanischen Metropole erwarten kann. Wir
campen auf einem Missionsgelände im Stadtzentrum.
Tag 2
- Der 6- spurige „Boulevard du 30 juin“ zieht sich Kilometer weit
hin. Geschäfte, Bars und Restaurants liegen vor unserer „Haustüre“.
Der riesige Zentralmarkt ist per Bus oder Taxi zu erreichen. Zum
Kongofluß und dem vornehmen Botschafter-Viertel ist es auch nicht
weit. Sehenswert - die Stromschnellen des Kongos am oberen Ende des
Boulevards. Immer noch gelten sie als unüberwindbar. Viele
Abenteurer, die sich mit Booten hineingewagt hatten, sind in diesen
tosenden Wassermassen ums Leben gekommen oder für immer verschollen
geblieben.
- Abends – es ist Wochenende - werden wir im Vergnügungsteil
Matonge unterwegs sein. Vielleicht das Beste, was in ganz Afrika zu
finden ist. Zahllose Bars, Musikkneipen und Open - Air
Veranstaltungen sind hier zu finden. Matonge ist der Stadtteil, der
niemals zur Ruhe kommt. Von hier aus startete die kongolesische
Musik Ihren Siegeszug durch Afrika, Europa und den USA.
Tag 3
- Fahrt auf guter Teerstraße durch die Provinz „Bas.Kongo“ nach
Songolo. Diese Provinz gilt als „Brotkorb“ für Kinshasa. Auf
fruchtbaren Böden werden Obst und Gemüse angebaut und natürlich
Maniok und Mais – die Grundnahrungsmittel der Kongolesen.
- Wir übernachten auf einer Missionsstation in Songolo.
Angola
Tag 4 – 6
Die nächsten drei Tage führen uns durch Savannenlandschaft des
nördlichen Angolas. Noch wenig bevölkert ist die Region, die Pisten sind
in schlechtem Zustand. Der Straßenbau konzentriert sich auf Luanda und
den südlichen Teil des Landes.
- Grenzübertritt bei Luovo nach Angola. Diese Grenze ist weitaus
angenehmer als der Grenzübergang bei Matadi.
- M’Banza Congo, die erste kleinere Stadt in Angola.
- Nzeto. Wir haben die Atlantikküste erreicht.
- Ambriz. Kleinere Küstenstadt und Fischereiort im „Reserve de
Ambriz“
- Barra do Dande. Hier ist die letzte Übernachtung vor Luanda
vorgesehen. Sechs Millionen Einwohner in einer Stadt, die für 450
000 Menschen konzipiert wurde. – Ein Moloch.
- Bushcamping / Strandcamping
Tag 7 - 9
- Haben wir Luanda durchquert – mit ihrem irrsinnigen Verkehr,
ihren Baustellen, ihren Staus und das totale Verkehrschaos der Stadt
hinter uns gelassen - erwartet uns beste Teerstraße. Dazu eine
großartige Landschaft. Links der blaue Atlantik mit seinen
Sandstränden und rechts der „Parque Nacinal da Quicama“.
- 20 Kilometer nach Luanda erreichen wir einen großen
Kunsthandwerkermarkt. Vor allem die farbenprächtigen Malereien
stechen ins Auge. In zahlreichen kleinen Straßenrestaurants können
wir gutes angolanisches Essen genießen. Fisch, Fleischspießchen oder
gebratene Enten werden angeboten.
- Cabo Ledo. Beschauliches Fischerdorf mit dem ältesten Leuchtturm
des Landes.
- Porto Amboim, schön gelegen am Atlantik, ist dabei, wieder zu
alter, beschaulicher Pracht zurückzukehren
- Über die größere Küstenstadt Sumbe geht es ins kleine
verschlafene Egito Prayo. Zwei Nächte bleiben wir hier. In diesem
kleinen Fischerstädtchen können wir hautnah das Leben der Fischer
beobachten und daran teilhaben. Frischen Fisch gibt es direkt vom
Boot. Mit etwas Glück finden wir auch fangfrische Langusten.
- Bushcamping / Strandcamping.
Tag 10
- Benguela, hat großstädtisches Flair, eine sehr schöne
Strandpromenade und eine über 400jährigen Geschichte. Die Stadt hat
schwer unter dem langen Bürgerkrieg gelitten. Viel Geld wird
investiert, um sie zu früherem Glanz zurückzuführen.
- Besichtigung des Museums und des Sklavenhauses, direkt an der
Strandpromenade.
- Bushcamping
Tag 11 - 15
- Dombe Grande. Ein belebter Markt, Obst und Gemüse, Fleisch, Brot
und Bier werden angeboten. Hier können wir uns nochmals mit allem
Nötigen für die folgende Etappe versorgen, denn die Piste nach
Lucira kann extrem schwierig werden. Je nachdem was die letzte
Regenzeit aus der Bergpiste gemacht hat. Vereinzelt trifft man auf
Rinder. Hirten sind nicht zu sehen. Faszinierend karg und
lebensfeindlich die Landschaft. Während des Bürgerkrieges galt diese
Route als einzig sichere Strecke, die den Norden mit dem Süden
verband.
- Lucira. Ein kleines Fischerstädtchen, in dem die Zeit schon vor
langem stehengeblieben ist.
- Die Küste entlang fahren wir weiter über Bentiaba nach Namibe.
In Namibe, der blitzsauberen Hafenstadt mit seinen alten Bauten aus
portugiesischer Zeit, können wir unsere Vorräte an Trinkwasser,
Treibstoff und frischen Lebensmitteln erneuern. Die Stadt ist
unbedingt einen Besuch wert.
- Südlich von Namibe liegt die Flamingo Lodge. Einsam am Meer
gelegen ist diese Lodge seit vielen Jahren ein Geheimtip für
südafrikanische Off-road Fahrer und Hobbyangler. Zimmer in der Lodge
möglich.
- Wir erreichen den grandiosen Leba Paß, der sich in zahlreichen
Serpentinen bis auf knapp 2000m den Berg hochschlängelt.
- Lubango. Bei einem Stadtbummel kann man die hervorragend
restaurierte Gebäude aus portugiesischer Zeit bestaunen.
- Besuch der Christusstatue – ein Geschenk der brasilianischen
Regierung. Vom Kopf der begehbaren Statue, 300 Meter über der Stadt,
genießt man einen phantastischen Blick auf die Stadt.
- 20 km außerhalb von Lubango liegt das Tunda Valde (2500 m), ein
Massiv vulkanischen Ursprungs. Hier glaubt man dem Himmel nahe zu
sein. Ein Idyll zum campen.
- Bushcamp
Namibia
Tag 16 - 17
- Weiterreise zur namibischen Grenze. Die Strecke ist nun
weitgehend geteert. Über Cahama, Xangongo gelangen wir nach Ondjiva.
Im Krieg nahezu dem Erdboden gleichgemacht, ist sie mit enormem
Aufwand zu einer modernen Bilderbuchstadt wieder aufgebaut worden.
- Grenzübertritt Angola/Namibia. Camping im Nakambale Museum
Restcamp. Historische Missionsstation mit Museum. Sehenswert!
- 1 x Buschcamp, 1x Campingplatz
Tag 18
- Weiterfahrt zum Etosha Nationalpark. Der berühmteste Park
Namibias mit seiner grandiosen Tierwelt. Wir campen auf einer
Gästefarm nahe dem Toreingang.
Tag 19
- Der Etosha Park. Nach Abbruch unseres Zeltlagers begeben wir uns
auf die Durchquerung des Parks. Schon früh sind wir unterwegs um
Tiere zu beobachten.
- Von unseren hohen Sitzplätzen aus haben wir eine grandiose Sicht
auf beide Seiten. Riesige Springbock- und Zebraherden, Gnus, Kudus,
Kuhantilopen, Elefanten, Giraffen und und und ...... gegen
Spätnachmittag haben wir gute Chancen auf Löwen zu treffen.
- Kurz vor Schließung der Parktore verlassen wir ihn und campen
auf einem nahen Etosha Safari Camp.
- Gemeinsames Essen im Restaurant unseres Camps.
Tag 20
- Besuch von Outjo, einem sympathischen Städtchen. Post,
Geschäfte, Internet, günstige Souvenirshops, eine leckere Bäckerei.
Für jeden etwas.
- Weiterfahrt bis hinter Otjiwarongo.
- Auf einer kleinen noch traditionell bewirtschafteten Farm
campieren wir. Swimmingpool.
Tag 21
- Fahrt nach Windhoek. Gegen Mittag werden wir in Windhoek
eintreffen.
Tag 22
- Ein Tag bleibt uns zur Stadtbesichtigung. Dieser Tag ist
gleichzeitig unser Brückentag. Auf einer Reiseroute über 3500 Km,
kann es immer wieder zu unvorhersehbaren Verzögerungen kommen.
Straßen, die bei der letzten Reise noch gut zu befahren waren, lange
Wartezeiten an Grenzen, wetterbedingte Verzögerungen. Ein nötiger
Arztbesuch eines Teilnehmers, technische Pannen etc. Um trotzdem das
ganze Programm ohne Zeitstreß durchführen zu können wurde dieser
Reisetag als Puffertag ausgelegt. Teilnehmer, die Windhoek noch
nicht kennen und die Stadt ausgiebig besichtigen möchten, können
gleich von vorneherein einen Tag später den Heimflug planen.
Tag 23
- Rückreisetag.
Wir arbeiten mit einem zuverlässigen Taxiunternehmen vor Ort. Dieser
bringt Sie pünktlich zum Flughafen.
Reiseinformationen
Wir sind bereits sieben Tage
vor Beginn der Reise und zwei Tage nach Ende der Reise am Start- bzw.
Zielort. Sie können also Ihren An- und Abreisetermin individuell wählen.
|
Reisedauer |
23 Tage (incl. An-
und Abreisetag) |
|
Mindestteilnehmer: |
5 Personen |
|
Reisepreis |
€ 1.390,-- |
|
Termin |
Fr. 22 / 07 / 2011 –
Sa.
13 / 08 / 2011 |
|
Klima |
trocken, tagsüber bis 35°C,
nachts bis unter 10°C |
|
Visum |
Dem. Rep. Kongo: ja,
vor Abreise
Angola: ja, vor Abreise
Namibia: nein, für D /
A / CH / F / B / NL u.a. |
|
Flug |
Hinflug: Kinshasa /
Dem. Rep. Kongo
Rückflug: Windhoek / Namibia |
|
Übernachtung |
Campingplätze 30%,
Buschcamping 70% |
|
Distanz |
3500 km |
|
Unsere Leistungen:
- Alle Campinggebühren
- Alle Eintrittsgebühren an kostenpflichtigen, touristischen
Sehenswürdigkeiten.
- Eintrittsgebühren Etosha Nationalpark
- Abendbuffet im Etosha Safari Camp
- 16 x 3 Mahlzeiten pro Tag
- 4 x 2 Mahlzeiten pro Tag (Frühstück / und Mittag- oder
Abendessen)
- 3 x Frühstück. Am Start- sowie am Endpunkt der Reise (Kinshasa
und Windhoek) wird nur Frühstück gereicht. In unmittelbarer Nähe
unserer Unterkünfte gibt es genug Möglichkeiten, in günstigen
afrikanischen Restaurants oder auch in Restaurants gehobenen
Standards zu essen.
Nicht eingeschlossen:
- Flug
- Visagebühren
- Taxigebühren
- Hotels, Zimmer in Lodges
- Fakultative Unternehmungen
- Getränke (Softdrinks / alkohol.Getränke)
nach
oben |