Tour 71 - Reise in das Herz Afrikas - der Kongo
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Diese Reise ist einzigartig.
Fast 3.000 km durch die Dem. Rep. Kongo, von Lubumbashi nach Kinshasa.
Uns erwartet ein vom Tourismus völlig unberührtes Land. Getrennt durch
einen über 1.000 km dichten Regenwald von den Unruheprovinzen im Osten
des Landes, wird diese Reise alles andere als eine erholsame
Urlaubsfahrt durch Afrika. Absolut fehlende Infrastruktur, miserable
Pisten, ein sehr zweifelhaftes Netz von Flussfähren und Brücken.
Übernachtet wird fast ausschließlich in der Weite der Grassavanne in
Dörfern oder Missionen. Diese Missionen sind ein außergewöhnliches
Erlebnis. Erbaut wurden sie meist in den frühen Jahren des vergangenen
Jahrhunderts. Eine beeindruckende Architektur, freundliche Patres und
Missionsschwestern lassen einen Aufenthalt unvergesslich werden.
Unsere Trinkwasservorräte (500 l) sind auch als solche zu verstehen.
Da die Versorgung mit sauberem Wasser sehr schwierig ist, werden wir uns
waschen wie zig Millionen Kongolesen - in den tausenden von kleinen
Bächen, die dem Regenwald entspringen oder mit der Kübeldusche aus dem
Brunnen in einem Dorf.
Die Landschaft wechselt ab zwischen immens weiter Graslandschaft,
Busch- und Baumsavanne und dichtem Regenwald. Steinige
Streckenabschnitte, aufgewühlte Sandpisten oder schlammige Wegstrecken.
Unser Reisetermin liegt in der optimalen Zeit, der kurzen Trockenzeit.
Trotzdem heißt das nicht, dass kein Regen zu erwarten wäre
Die Karte zeigt den geplanten Reiseverlauf. Zerstörte Brücken oder
defekte Fähren können die Strecke ändern
Diese Reise wird nicht wenige an Ihre Grenzen bringen. Gemeint sind
nicht die physischen Grenzen. Natürlich ist so eine Reise auch
körperlich anstrengend, aber das können Bergwanderungen oder
Fahrradtouren oder das Fitness Studio ebenfalls sein. Gemeint sind die
psychischen Grenzen. Viele Wochen auf schlechten Pisten unterwegs zu
sein, unter harten Bedingungen durch Savanne und Regenwald. Das Fehlen
nahezu jeglichen Luxus. Mücken die einen plagen. Da erweist sich manche zarte Frau härter als der
kräftigste Mann neben ihr. Wer Abenteuer à la Indiana Jones erwartet
liegt falsch – das ist Hollywood.
Wer nicht mit Beamten zu recht kommt, deren Gehalt seit Monaten und
Jahren nicht bezahlt wurde, wer Angst hat vor undisziplinierten Soldaten
oder Polizisten ist hier fehl am Platz. Jeder muss damit klar kommen,
egal ob Einheimischer oder Fremder.
Die unbedingte tatkräftige Mithilfe aller Teilnehmer/innen ist bei
solchen extremen Reisen absolut nötig. Niemand sollte dem Gedanken
erliegen, von anderen bedient werden zu können. Anpacken muss jeder und
jede – jeden Tag, nach seinen / ihren Fähigkeiten und Kräften.
Dafür wird man aber mit einem Afrika der ursprünglichsten Art
belohnt.
Nirgendwo habe ich so gastfreundliche Menschen, so blitzsaubere
Dörfer und ein so einzigartiges Afrika kennengelernt wie im Inneren des
Kongos. Während im übrigen Afrika die Märkte voll sind mit Kleidern und
Konservenbüchsen, Fernseher und Satellitenschüsseln, erleben wir hier im
Landesinneren etwas völlig anders. Überwiegend lokale Ware wird
angeboten. Fingerdicke Maden, lebend oder geröstet, geräucherte Raupen
oder dicke Termiten. Wurzeln aller Art, Maniokblätter oder „feuilles de
patates“ kommen in den Topf. Und das tollste, (fast) alles schmeckt auch
unserem Gaumen, vor allem wenn man nicht weis, was man gerade isst. Wir
haben aber auch größere Vorräte an Bordessen dabei, so dass gewohnte
Kost nicht zu kurz kommt.
In vielen Dörfern und Städten ist noch der alte Belgisch - Kongo aus
der Kolonialzeit zu erkennen. Zur damaligen Zeit zog sich ein dichtes
Netz von kleinen Hospitälern, Handelsniederlassungen und
Versorgungsstützpunkten quer durch das ganze Land.
Im Kunsthandwerk sind noch wirkliche Künstler tätig. Nicht für den
Touristen hergestellte Massenware. Das Kunstwerk soll ein Geschenk für
einen Freund sein, für eine geschätzte Person oder schlicht zur eigenen
Freude.
Nach 1.000 Kilometer Reise errechen wir die interessantesten Gebiete
des Kongos - die Diamantengebiete der beiden Kasai Provinzen. Sie können nur mit einer
Sondergenehmigung (dem sog.“sauf conduir“) bereist werden. Die
idyllischen Dörfer lassen kaum vermuten, dass in der einen oder anderen
Hütte Diamanten im Werte von Tausenden von Euros liegen.
Malachit- und Kupferarbeiten kommen aus dem Süden des Landes. Und aus
den Regenwaldgebieten kunstvolle Holzschnitzereien aus edlen Hölzern,
deren Namen bei uns nur Fachleute kennen. Uns völlig unbekannte Werke
aus geflochtenem Gras kommen aus den Regionen der Graslandschaft:
Kleidungsstücke, Teppiche und Wandschmuck.
Mit der Hauptstadt Kinshasa empfängt uns eine brodelnde, viele
Millionen Einwohner zählende Metropole. „La ville,qui bouche“ - „die
Stadt die sich bewegt“ im wahrsten Sinn des Wortes. Musik aus dem Kongo
wird in ganz Afrika geschätzt, und an der Geschmeidigkeit der tanzenden
und schwingenden Hüften übertrifft kein Afrikaner den Kongolesen. Die
Stimmung in den Tanzclubs der Stadt ist einzigartig und zeugt von
ungetrübter Lebensfreude, trotz der schwierigen ökonomischen Lage. Aber
daran ist der Kongolese seit Geburt gewöhnt.
Und die besondere Attraktion des Kongos? Die Attraktion des Kongos
ist der Kongo selbst. Wer einmal dort war wird ihn nie vergessen - im
Guten wie im Schlechten.
Zwei Monate – und „nur“ 3500km, das sind pro Tag durchschnittlich 50
km. Neben der einwöchigen Anreise müssen aber auch noch die Visa
beschafft werden und das „sauf conduit“ Wir haben also genug Zeit, ohne
Zeitdruck zu reisen und vieles Interessantes links und rechts unserer
Hauptroute zu besichtigen. In den Dörfer zu verweilen und das Leben im
Kongo in aller Ruhe auf uns wirken zu lassen.
Falls Sie Fragen zu dieser Reise haben, bitte schreiben Sie mir eine
Mail. Pro Jahr bin ich acht Monate in Afrika - also schwer zu erreichen.
Mein Büro wird mir Ihre Anfrage mitteilen und ich werde mich bei meinem
nächsten Aufenthalt in Deutschland mit Ihnen in Verbindung setzen.
Für diese Reise gelten folgende Abweichungen von den üblichen
Geschäftsbedingungen:
- Bei einer Anmeldung bis 31. August 2010 erhalten Sie 5% Rabatt.
- Eine Anzahlung von € 200,-- wird erhoben. Diese wird bei Stornierung nicht
zurückerstattet.
- Der gesamte Reisepreis muss 2 Monate vor Reisebeginn bezahlt sein. Wird
danach die Reise vom Teilnehmer/in storniert, werden 80 % des
Reisepreises einbehalten.
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Reisedauer |
54 Tage ab
Livingstone / Sambia
50 Tage ab Lusaka / Sambia |
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Mindestteilnehmer: |
6 Personen |
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Reisepreis |
bei 6 Personen: € 3.200,--
ab 8 Personen: € 3.000,--
ab 10 Personen: € 2.800,--
+ jeweils ca. 250 US$ für das "sauf conduit"
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Termin |
Start: Samstag, 21.
Mai 2011 in Livingstone
Zusteigemöglichkeit: Mittwoch, 25. Mai 2011 in
Lusaka
Reiseende: Mittwoch 13. Juli 2011 in Kinshasa
/ DR Kongo |
Klima |
Trockenzeit, vereinzelte Regenfälle
können nicht ausgeschlossen werden |
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Temperaturen |
tags 20°C - 35°C /
nachts 15°C - 25°C |
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Visum für |
Sambia: ja, vor
Abreise besorgen oder an der Grenze zu erhalten
Dem.Kongo: ja, vor Abreise besorgen oder in
Lusaka/Sambia zu erhalten |
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Flug / Gabelflug |
Hinflug nach Livingstone oder
Lusaka / Sambia
Rückflug von
Kinshasa / Dem. Kongo ab Mittwoch 13. Juli 2011,
wir sind anschließend noch 5 weitere Tage in
Kinshasa. Sie können Ihren Rückflug also individuell
wählen |
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Übernachtung |
70 % Buschcamping oder Campen in Dörfern,
30 % Missionen, Campen bei Hotels
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Distanz |
3.500 ab
Livingstone / 3.000 kmg ab Lusaka |
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Der Reisepreis schließt ein:
- Sämtliche Campinggebühren
- Übernachtung in Missionen (Camping)
- Alle Mahlzeiten (außer Restaurantbesuche)
- Alle kostenpflichtigen Besichtigungen
- Alle Fährgebühren
Der Reisepreis schließt nicht ein:
- Flugticket
- Visakosten
- Grenzgebühren
- „sauf conduit“ (Sondergenehmigung im Kongo)
- Restaurantbesuche
- Taxigebühren
- Trinkgelder
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